Überschwemmte Wümmewiesen als Fotomotiv 

Edgar Röpke gewinnt Wettbewerb des Kulturausschusses

Seenlandschaft mit weitem Horizont. Foto: Röpke

02.01.‘26

Von Uwe Dammann

Es sieht fast aus wie eine Seenlandschaft, in der weit am Abendhorizont ein paar Bäume herausragen. Dabei ist es„nur“ eine der Wümmewiesen , die hier Edgar Röpke aus Oyten –Sagehorn mit seiner Kamera meisterlich eingefangen hat. Edgar Röpke fotografierte das Bild einige hundert Meter von seinem Grundstück entfernt. Das Wasser lief über die Deich und die angrenzenden Wiesen waren überschwemmt, auch das eigene Grundstück stand schon unter Wasser, schildert er die Entstehung des Bildes.  Die stimmungsvolle Landschaftsaufnahme, die unter schwierigen Umständen entstand, überzeugte die Jury des Ottersberger Kulturausschusses. Edgar Röpke gewann mit dieser Aufnahme den ersten Preis beim Fotowettbewerb zum Thema „Wasser in seiner Vielfalt“, den der Kulturausschuss bereits zum vierten Mal ausgelobt hatte. Platz zwei mit einer Art Stillleben mit Blättern in einer Wasserpfütze gewann Pia Kellermann aus dem Ottersberger Ortsteil Bahnhof. Das Preisgeld in Höhe von 100 Euro für Edgar Röpke und 70 Euro für Pia Kellermann überreichte der Ottersberger Bürgermeister Tim Willy Weber gemeinsam mit der Vorsitzenden des Kulturausschusses, Erika Janzon (Grüne) in einer kleinen Feierstundemit Sekt und Süßigkeiten im Rathaus. „Wir freuen uns über die Vielfalt der eingereichten Aufnahmen, die umfassend das Thema Wasser eingefangen haben“, sagte Janzon. Insgesamt waren über 70  Fotografien eingegangen – und die Jury, die mit Uwe Dammann (FGBO), Ulf Nienaber (CDU), Ronja Linsert (SPD) und Amadea Beyer (Fotografin) besetzt war –  hatte buchstäblich die Qual der Wahl. „Es waren sehr viele großartige Aufnahmen dabei, die sowohl in der kreativen Motivwahl und auch in technischer Umsetzung überzeugten“, sagt Uwe Dammann. Der Ottersberger Bürgermeister Tim Willy Weber war ebenfalls angetan, von den Aufnahmen und bedankte sich bei den Initiatoren vom Kulturausschuss. „Der Wettbewerb zeigt auch deutlich, dass Fotografie als eigenständige Kunstform einen großen Stellenwert hat“, sagte Weber und freut sich schon jetzt auf die Ausstellung einer großen Auswahl der eingereichten Fotografien. Die Bilderschau mit etwa 25 bis 30 Aufnahmen wird vermutlich im März nächsten Jahres im Rathaussaal gezeigt werden. Ein genauer Termin steht aber noch nicht fest.

Platz drei im Wettbewerb belegte Bernd B. Fischer aus Achim mit einer Aufnahme einer prachtvollen Winterlandschaft am Bootshafen in Achim-Uesen. Den vierten Preis erhielt Dana B. aus Verden, die am Otterstedter See eine beeindruckende Abendstimmung in der sogenannten Glaskugelfotografie festhielt. Platz fünf belegte Wolfgang Pastler aus Bremen, der eine sehenswerte Makroaufnahme einer Libelle mit Wassertropfen am Kopf einreichte. Auch ihm winkt noch ein Preisgeld.

Der  Flecken behält sich vor, einige der Aufnahmen auf der Homepage der Gemeinde zu veröffentlichen. Noch nicht ganz spruchreif ist die Idee, das mit den Aufnahmen aus den insgesamt vier Wettbewerben des Fleckens im nächsten Jahr ein Jahreskalender zusammengestellt wird, der anschließend für einen guten Zweck verkauft wird. Das Thema soll aber in einer der nächsten Kulturausschusssitzungen diskutiert werden.

Der nun abgeschlossene Fotowettbewerb ist bereits der vierte Wettbewerb, den der Kulturausschuss fraktionsübergreifend auslobt. Während aus den beiden ersten Wettbewerben zum Thema „Lieblingsplätze“ und „Radfahren“ jeweils sehenswerte Ausstellungen im Rathaus entstanden sind, musste darauf beim Wettbewerb 2024 verzichtet werden. Zum Thema „Feste im Flecken Ottersberg“ erhielten die Organisatoren lediglich vier Einsendungen, so dass nicht nur auf eine Ausstellung, sondern auch auf eine Preisvergabe verzichtet wurde. „Es war deshalb sehr erfreulich, dass wir bei diesem Wettbewerbsthema so viele Einsendungen wie nie zuvor erhalten haben“, sagte Erika Janzon.

Anrede:
   
Vorname:
Name:
E-Mail:
 
HTML Newsletter
 

Übrigens:

"Wer nichts waget, der darf nichts hoffen."

Friedrich Schiller

Wer ist eigentlich:

Martina Freiberg

Entwicklungshelferin, Jahrgang 1967, verheiratet, 2 Kinder
Martina Freiberg lebt seit 2003 in Fischerhude und kandidiert für den Gemeinderat und den Ortsrat Fischerhude.

powered by webEdition CMS