Es geht um die Sicherheit 

FGBO hält Straßenausbau für dringend notwendig

Die Landesstraße zwischen Posthausen und Verden. Hier müssen wegen der Straßensanierung etliche Bäume weichen. Foto: Dammann

05.06.‘26

Posthausen (ud). So gut wie jeder liebt Bäume – wir von der FGBO auch. Und unser Bürgermeister Tim Willy Weber ganz besonders – schließlich hat er mit vielen anderen Aktiven rund 12 500 Bäume auf Gemeindegebiet in den vergangenen Jahren gepflanzt, damit Ottersberg noch grüner wird. Doch nun stand eine für uns alle mehr als schwere Entscheidung an.

Konkret geht es um die Sanierung der Landesstraße 155 zwischen Ottersberg-Bahnhof und Verden. Dass die Erneuerung der Straße dringend erforderlich ist, zeigt der Alltag und ist allgemein unumstritten. Voll besetzte Schulbusse nach Verden sind bereits mehrfach in den Schlaglöchern aufgesetzt, die Rettungsfahrzeuge in Richtung Krankenhaus müssen im Schneckentempo die Straße nutzen und motorisierte Zweiradfahrer, aber auch Autofahrer drohen auf der abschüssigen Straße in den Seitenraum zu gelangen. Es geht also schlicht um die Sicherheit der motorisierten Verkehrsteilnehmer. Und da die Bundesregierung wegen des Sondervermögens zeitnah Gelder für die etwa drei Millionen zur Verfügung stellen will, musste zügig eine Entscheidung her. Der Rat des Flecken Ottersberg ist deshalb mit den Stimmen der CDU, FGBO und der SPD in der jüngsten Sitzung der Aufforderung der Verkehrsbehörde gefolgt, den Schutz der angrenzenden rund 200  Bäume aufzuheben, damit die Bauarbeiten zur Sanierung der Straße möglichst noch in diesem Jahr nachhaltig beginnen kann.  Doch nun gibt es starken Bürgerprotest.

Die  FGBO kann den Protest der Baumschützer nachvollziehen, hält aber nach wie vor  aus Gründen der Verkehrssicherheit die zügige Umsetzung der Straßensanierung  für notwendig. Auch wenn dafür – laut dem Konzept der Verkehrsbehörde die Bäume fallen werden. Übrigens: Für jeden gefällten Baum sollen zwei neue – also 400 Bäume -  gepflanzt werden.

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Übrigens:

"Wer nichts waget, der darf nichts hoffen."

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Wer ist eigentlich:

Wolfgang Simon

Lackierer, Jahrgang 1968, verheiratet, zwei Kinder
wohnt am Otterstedter See

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